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Leistungen · Datenerfassung als Dienstleistung

Textverarbeitung und Datenerfassung als Dienstleistung – Papierbelege und Scans von Hand erfassen lassen

Sie schicken Papierbelege oder Scans, wir tippen sie Feld für Feld in die Datei, die Sie brauchen (Excel, CSV oder Ihre Vorlage) – von Hand, an Büroarbeitsplätzen in Moravská Třebová in Tschechien, für Marketing-, Mitglieder- und Vertriebsabteilungen, Agenturen und Institute aus Deutschland und Österreich. Ein einfacher Datensatz mit Anschrift und wenigen Feldern kostet 20 ct – 45 ct, ein handschriftlicher Beleg mit Freitext 45 ct – 90 ct (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Das Angebot liegt spätestens nach 24 Stunden vor, das Muster mit 50–100 Datensätzen kommt in der Regel am zweiten Tag nach Eingang der Belege oder Scans.

Richtwert 2026 20 ct – 45 ct je Datensatz · Anschrift und wenige Felder; Handschrift und Fragebögen nach Umfang

Textverarbeitung und Datenerfassung bei APOOL WERKE in Tschechien (Illustrationsfoto)

Textverarbeitung und Datenerfassung: Daten eingeben lassen, Belege digitalisieren lassen – von Hand

Was genau erfassen wir? Alles, was auf Papier oder als Bild bei Ihnen ankommt und in eine Tabelle gehört: Antwortkarten und Gewinnspiel- und Teilnahmekarten aus Aktionen, Bestellscheine mit Artikelnummern und Mengen, Fragebögen mit Skalen und offenen Antworten, Visitenkarten vom Messestand, Anmeldeformulare und Mitgliedsanträge, Katalogseiten und Datenblätter sowie Typoskripte und Altbestände. Daraus ergeben sich sechs spezialisierte Aufgaben, die wir auf eigenen Seiten beschreiben: Antwortkarten und Bestellscheine erfassen, Fragebögen erfassen, Adressen erfassen und Listen zusammenführen, Produktdaten aus Katalogen erfassen, Texte abtippen und Dokumente formatieren und Internetrecherche. Allen gemeinsam ist der Arbeitsgang: Beleg ansehen, Feld für Feld übertragen, prüfen, Datei mit Fehlerliste zurückgeben. Wer also „Datenerfassung auslagern“ oder schlicht „Daten eingeben lassen“ möchte, bekommt bei uns keine Software, sondern Menschen, die lesen, tippen und nachsehen.

Wann lohnt sich die Erfassung von Hand – und wann ist Scan-Software die bessere Wahl? Ehrlich beantwortet: Sind Ihre Belege einheitliche Formulare in Maschinenschrift, immer gleich aufgebaut und sauber gedruckt, dann liest eine Texterkennung (OCR) sie in Ihrem eigenen Haus schneller und günstiger, als wir sie tippen könnten – dafür brauchen Sie uns nicht. Anders sieht es aus, sobald Handschrift, Ankreuzfelder mit zwei Kreuzen, Freitext, schiefe oder blasse Scans und uneinheitliche Belege wie Visitenkarten ins Spiel kommen: Dann liefern Texterkennung und auch KI-gestützte Werkzeuge Vorschläge, die ein Mensch ohnehin Feld für Feld gegen das Original halten muss. Aushilfen oder Werkstudenten im eigenen Büro sind für ein paar hundert Belege oft die einfachste Lösung; bei mehreren tausend Karten fehlen meist Zeit, eine zweite Person für die Prüfung und eine feste Regel für Sonderfälle. Genau dort setzen wir an: mit festen Erfassungskräften, einer schriftlichen Feldvorgabe, einer gemessenen Zeit je Datensatz und einer Vier-Augen-Prüfung, die nicht vom Zufall abhängt. Ausführlich verglichen werden die drei Wege auf der Seite Datenerfassung Dienstleister.

Was steht in der Feldvorgabe, und wer schreibt sie? Die Feldvorgabe ist die schriftliche Liste aller Felder, die aus dem Beleg in die Datei wandern: Feldname, Zielformat, Pflicht oder optional und – am wichtigsten – eine Regel für jeden Sonderfall. Was passiert, wenn zwei Kreuze gesetzt sind, eine Hausnummer fehlt, eine E-Mail-Adresse kein @ hat oder ein Wort unleserlich ist? Diese Fragen klären wir, bevor der erste Karton geöffnet wird, nicht mittendrin. Bringen Sie eine eigene Zielvorlage mit, übernehmen wir deren Spalten genau; fehlt sie, schlägt Elisabeth Zachová anhand Ihrer Beispielbelege eine Feldvorgabe vor, die Sie ergänzen und freigeben. Wie eine gute Vorgabe aussieht, zeigt der Ratgeber Feldvorgabe schreiben: Pflichtfelder, Formate, Vorlage. Aus der Vorgabe richten wir die Erfassungsmaske ein, die Pflichtfelder und Formate schon beim Tippen prüft.

Wie entsteht der Preis je Datensatz 2026? Aus gemessenen Sekunden, nicht aus einer Pauschale. Eine Adresse mit Name, Firma und Anschrift braucht erfahrungsgemäß rund 30 Sekunden, eine Antwortkarte mit Anschrift und bis zu drei Feldern rund 60 Sekunden, ein Bestellschein mit Positionen rund 1,5 Minuten und ein Fragebogen mit 20 bis 40 Feldern rund 2,5 Minuten; jedes weitere Feld kostet etwa 3 Sekunden, ein handschriftliches Freitextfeld rund 40 Sekunden. Handschrift verlängert die Zeit auf dem betroffenen Anteil um 50 %. Im Muster messen wir die tatsächlichen Sekunden an Ihren Belegen und machen daraus einen festen Preis je Datensatz. Einfache Datensätze liegen bei 20 ct – 45 ct, Handschrift und Freitext bei 45 ct – 90 ct, Fragebögen bei 0,90 € – 2,50 € je Bogen – Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster. Den Rechenweg mit Beispielen erklärt der Ratgeber Preis je Datensatz: Sekunden je Feld, Ihre eigene Kombination rechnet der Erfassungsrechner.

Welche Prüfstufe passt – Stichprobe oder Doppelerfassung? Bei der Vier-Augen-Prüfung vergleicht eine zweite Person eine Stichprobe von 10 % der Datensätze Feld für Feld mit dem Beleg; das ist im Preis je Datensatz enthalten und reicht für Anschriften und Ankreuzfelder. Bei kritischen Feldern – Bestellmengen, Artikelnummern, Beitragsklassen, Kontonummern nur nach Ihrer Weisung – empfehlen wir die Doppelerfassung: Zwei Personen erfassen unabhängig voneinander, das System gleicht beide Fassungen ab, und jede Abweichung wird am Beleg entschieden. Das kostet rund 90 % zusätzliche Erfassungszeit auf die betroffenen Belege. Als Zielwert der Fehlerquote gelten unter 0,5 % bei gedruckten Vorlagen und unter 2 % bei Handschrift. Wir versprechen keine Fehlerquote und keinen Termin als Garantie, sondern einen nachvollziehbaren Prozess: Muster mit Freigabe, Vier-Augen-Prüfung, Fehlerliste zur Datei und Löschbestätigung. Unleserliche Felder kennzeichnen wir statt zu raten – sie stehen in einer eigenen Fehlerliste zur Datei, damit Sie die Belege gezielt nachsehen können. Mehr dazu im Ratgeber Stichprobe, Vier-Augen-Prüfung oder Doppelerfassung.

Wie kommen Belege und Scans zu uns – und wie die Datei zurück? Papier schicken Sie per Paketdienst Ihrer Wahl direkt an unser Büro in Moravská Třebová; ab einer Palette organisieren wir eine Partnerspedition innerhalb von 24 Stunden. Der Wareneingang zählt die Kartons, fotografiert sie und vergibt jedem Karton eine Chargennummer, damit jeder Beleg später wiederzufinden ist. Scans als PDF oder JPG kommen über den Übertragungsweg, den Sie bereitstellen. Belege mit personenbezogenen Daten bitte nicht über das Formular und Scans nicht unverschlüsselt senden – den Übertragungsweg (SFTP, Kundenportal oder passwortgeschütztes Archiv, von Ihnen bereitgestellt) vereinbaren wir mit dem AV-Vertrag. Wir erfassen nicht bei Ihnen vor Ort: Belege kommen per Paketdienst oder Spedition, Scans über den vereinbarten Übertragungsweg nach Moravská Třebová. Die Ergebnisdatei geht über denselben Weg zurück – gesamt oder je Charge, wenn Sie schon während der Erfassung mit den ersten Datensätzen arbeiten wollen. Täglich melden wir, wie viele Belege erfasst sind und wie hoch der Anteil gekennzeichneter Felder ist.

Wie wird der Datenschutz bei der Erfassung organisiert? Als fester Teil des Ablaufs, nicht als Versprechen. Vor der ersten Übergabe schließen wir einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, benennen die Personen mit Zugriff und dokumentieren die technischen und organisatorischen Maßnahmen; die Vorlage kommt von uns oder von Ihnen. Erfasst wird ausschließlich an Büroarbeitsplätzen in unserer Zentrale Moravská Třebová – keine Heimarbeit, keine Unterauftragnehmer, benannte Personen mit Zugriff. Die Belege liegen in nummerierten Kartons in einem verschlossenen Aktenbereich, gearbeitet wird an Rechnern ohne Wechseldatenträger mit persönlichen Benutzerkonten. Daten besonderer Kategorien nach Art. 9 DSGVO – etwa Gesundheitsdaten oder Religionszugehörigkeit – erfassen wir nicht; solche Felder werden vor der Übergabe geschwärzt oder aus der Feldvorgabe gestrichen. Was ein AV-Vertrag im Einzelnen regeln muss und welche Maßnahmen dokumentiert werden, steht ausführlich auf apool.de im Ratgeber zur Datenerfassung nach DSGVO; hier beschreiben wir nur, wie wir den Prozess in der Praxis führen.

Wie lange dauert eine Erfassung, und was gehört nicht dazu? Die Laufzeit rechnen wir in Arbeitsstunden gesamt: Anzahl Belege mal gemessene Sekunden, bei Doppelerfassung plus 90 %. Aus dem Muster ergibt sich, wie viele Datensätze täglich zurückkommen; bei Terminen unter 48 Stunden rechnen wir einen Eilzuschlag von 15 %, am Wochenende 25 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). Adressdatei fürs Mailing aufbereiten, Portooptimierung, Kuvertieren und Warensendungen übernimmt APOOL WERKE auf apool.de; hier geht es nur um das Erfassen selbst. Auch Belege nach Ihrer Weisung auspacken und vorsortieren, Lagerung und Versand laufen über die entsprechenden Leistungen von APOOL WERKE; datenerfassen-lassen.de ist die Spezialseite für den Teil, der am Bildschirm geschieht. Den kompakten Überblick über diese Leistung finden Sie auch auf apool.de.

So arbeiten wir: vier Schritte von der Feldvorgabe bis zur Löschbestätigung

  1. Feldvorgabe und AV-Vertrag

    Sie schicken anonymisierte Beispielbelege und, falls vorhanden, Ihre Zielvorlage. Wir schreiben daraus die Feldvorgabe mit Formaten und Sonderfallregeln, benennen die Personen mit Zugriff und schließen den Vertrag zur Auftragsverarbeitung, bevor echte Daten zu uns kommen.

  2. Muster mit 50–100 Datensätzen und Freigabe

    Aus den ersten Belegen erfassen wir 50–100 Datensätze, messen die Sekunden je Datensatz und schicken Datei und Fehlerliste zur Freigabe – in der Regel am zweiten Tag nach Eingang der Belege oder Scans. Erst dann steht der Preis je Datensatz fest (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

  3. Erfassung mit Vier-Augen-Prüfung und täglicher Meldung

    Jeder Karton wird als Charge erfasst (je Karton eine Charge mit eigener Nummer, Fehlerliste je Charge). Eine zweite Person prüft 10 % der Datensätze oder erfasst kritische Felder doppelt; Fortschritt und Anteil gekennzeichneter Felder melden wir Ihnen jeden Tag.

  4. Datei, Fehlerliste, Rückgabe und Löschung

    Sie erhalten die Datei im Zielformat und die Fehlerliste mit Beleg-Nr., Feld, Grund und Status. Nach Ihrer Abnahme gehen die Belege zurück oder werden nach Weisung vernichtet; die Projektdaten löschen wir nach 30 Tagen und bestätigen das schriftlich.

Wie sieht eine Feldvorgabe dafür aus?

Feldvorgabe – Beispiel (erfundene Felder)
FeldFormatRegel für Sonderfälle
BelegnummerCharge und laufende Nummer, z. B. K03-0117wird beim Öffnen des Kartons vergeben und auf dem Beleg vermerkt
EingangsdatumTT.MM.JJJJkein Stempel: Datum des Wareneingangs, Kennzeichnung „S“
AnredeFrau / Herr / divers / leernichts angekreuzt: leer lassen, nicht aus dem Vornamen ableiten
Postleitzahl5 Ziffern als Text, Österreich 4 Ziffernführende Null bleibt erhalten; unleserlich: Kennzeichnung „U“
BeitragsklasseCode 1 bis 4 nach Ihrer Kodierlistezwei Kreuze: Code 9 und Kennzeichnung „A-2“, Doppelerfassung
Bemerkungwortgetreu, höchstens 300 Zeichenunleserliche Wörter als [?], Abkürzungen nicht auflösen

Typische Belegarten

Aus der Praxis

Ein Fachverband aus Sachsen wollte seine Mitgliederkartei aus Papier ablösen: 9.200 handschriftliche Aufnahmeanträge aus mehreren Jahrzehnten, verteilt auf 14 Archivkartons. Die Feldvorgabe umfasste Anrede, Namen, Anschrift, Eintrittsdatum, Mitgliedsart und Beitragsklasse; Eintrittsdatum und Beitragsklasse liefen als kritische Felder in Doppelerfassung. Im Muster wurden rund 1,9 Minuten je Antrag gemessen, zusammen mit der zweiten Erfassung ergab das rund 549 Arbeitsstunden. Erfassung 4.769 €, Doppelerfassung 4.292 €, Palette hin und zurück 232 € – zusammen 9.293 € oder 1,01 € je Antrag (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster). In der Fehlerliste standen am Ende 287 Felder, vor allem verblasste Hausnummern und Eintrittsdaten ohne Jahr; der Verband hat sie gezielt im Original nachgeschlagen, bevor die Kartons zurückgingen.

Kalkulationsbeispiel je Datensatz Richtwert 2026

Antwortkarten mit Anschrift, drei Ankreuzfeldern und einem handschriftlichen Freitextfeld · Belege aus Kassel auf 1 Palette per Spedition

  1. Belege / Datensätze12.000
  2. Zeit je Datensatz (Antwortkarte mit Anschrift und bis 3 Feldern 60 s + Freitextfeld in Handschrift 40 s, 80 % Handschrift +50 %)140 s
  3. Erfassung (466,70 h × 16,50 €)7.700 €
  4. Stichprobe 10 % durch zweite Personenthalten
  5. Arbeit gesamt7.700 € = 64,2 ct je Datensatz
  6. Spedition hin und zurück (1 Palette, 667 km)384 €
  7. Gesamt netto (ohne Rückversand-Position)8.084 € = 67,4 ct je Datensatz
  8. Aufwandrund 467 Arbeitsstunden Erfassung

Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster · gerechnet mit dem Rechnersatz 16,50 € je Stunde; der feste Preis je Datensatz folgt aus dem Muster. Eigene Belege im Erfassungsrechner durchrechnen

Wie wird abgerechnet?

Abgerechnet wird je Datensatz: Sekunden aus dem Muster mal Rechnersatz, die Stichprobe von 10 % ist enthalten. Einfache Datensätze kosten 20 ct – 45 ct, Handschrift und Freitext 45 ct – 90 ct, Fragebögen 0,90 € – 2,50 € je Bogen; Doppelerfassung kritischer Felder erhöht die Erfassungszeit um rund 90 %. Aufgaben ohne klaren Datensatz, etwa gemischte Altbestände, rechnen wir nach Stunden mit Stundennachweis zu 14,50 € – 19,00 € je Stunde. Spedition für Paletten und der Rückversand der Belege stehen als eigene Positionen im Angebot – Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster.

Eine Untergrenze nennen wir bewusst nicht: Wir erfassen vom Stapel Messevisitenkarten bis zum Rücklauf einer bundesweiten Aktion, und das Muster zeigt in jedem Fall, ob sich die Vergabe für Sie rechnet.

Richtwerte: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster. Alle Preise netto zzgl. USt. – bei Leistungen an Unternehmen in Deutschland gilt das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), es fällt keine tschechische Mehrwertsteuer an.

Reaktionszeit

  1. AnfrageRückmeldung am selben Arbeitstag, Angebot mit Preis je Datensatz spätestens nach 24 Stunden
  2. Feldvorgabe und AV-VertragEntwurf der Feldvorgabe mit dem Angebot, Vertrag vor der ersten Übergabe echter Daten
  3. Muster50–100 Datensätze mit Fehlerliste, in der Regel am zweiten Tag nach Eingang der Belege oder Scans
  4. Start der Erfassungdirekt nach Ihrer Freigabe; unter 48 Stunden als Eilauftrag mit Zuschlag (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster)

Eilaufträge auch am Wochenende und an Feiertagen – Zuschlag 25 %, Express unter 48 Stunden 15 % (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Was liefern Sie zum Auftrag?

  • Anonymisierte Beispielbelege oder Scans – je Belegart mindestens ein typisches und ein schwieriges Exemplar
  • Feldvorgabe oder Zielvorlage mit Spaltennamen, Formaten und Pflichtfeldern
  • Kodierliste und Regeln für Sonderfälle wie zwei Kreuze, leere Pflichtfelder und Abkürzungen
  • Belege in Kartons, je Karton eine Charge mit Nummer und Stückzahl
  • Einen verschlüsselten Übertragungsweg für Scans und Ergebnisdatei sowie Ihre Weisung zu Rückversand oder Vernichtung
Wer liefert was bei der Datenerfassung?
PositionWer stellt bei?Was wir damit tun
Beispielbelege (anonymisiert) und FeldvorgabeKundeErfassungsmaske einrichten, Muster mit 50–100 Datensätzen erfassen
AV-Vertrag nach Art. 28 DSGVOKunde und APOOLwird vor der ersten Übergabe unterschrieben; Vorlage von APOOL oder vom Kunden
Belege in Kartons je ChargeKunde (Paketdienst oder Spedition)Wareneingang mit Kartonzählung und Foto, Ablage im Aktenbereich
Scans als PDF oder JPGKunde über seinen verschlüsselten ÜbertragungswegErfassung am Bildschirm, keine Speicherung auf Wechseldatenträgern
Kodierliste, Zielvorlage, Regelwerk für AbkürzungenKundeCodes und Formate genau nach Vorgabe, Rückfragen vor dem Start
Ergebnisdatei und FehlerlisteAPOOLim vereinbarten Format, je Charge oder gesamt, über denselben Übertragungsweg
Rückversand oder Vernichtung der BelegeAPOOL nach Weisung des KundenRückversand als eigene Position zu Selbstkosten; Vernichtung nach schriftlicher Weisung
Büroarbeitsplätze, Aktenbereich, PrüfungAPOOLZentrale Moravská Třebová, benannte Personen, keine Heimarbeit

Übergabewege

  • Belege: per Paketdienst nach Wahl oder auf Paletten über eine Partnerspedition, organisiert in 24 Stunden – an den Wareneingang Holandská 1411/11, 571 01 Moravská Třebová (Mo–Fr 7:00–14:00 Uhr).
  • Scans: PDF oder JPG über den von Ihnen bereitgestellten verschlüsselten Übertragungsweg; die Ergebnisdatei kommt auf demselben Weg zurück.
  • E-Mail: nur für anonymisierte Beispielbelege, Feldvorgabe und Rückfragen – nie für Belege mit personenbezogenen Daten.

Was passiert mit Belegen und Daten nach der Abnahme?

Nach Ihrer Abnahme endet die Verarbeitung, nicht erst irgendwann später. Papierbelege schicken wir nach Abnahme zurück (Rückversand als eigene Position zu den Kosten von Paketdienst oder Spedition) oder vernichten sie nach Ihrer schriftlichen Weisung – ohne zertifizierten Nachweis. Digitale Projektdaten löschen wir 30 Tage nach Ihrer Abnahme und bestätigen die Löschung schriftlich – kürzer auf Wunsch, länger nur auf Ihre schriftliche Weisung. Bis zur Löschung liegt die Datei nur auf den Arbeitsrechnern und im Projektordner des Auftrags, auf den ausschließlich die benannten Personen Zugriff haben.

Arbeitsplätze und Ausstattung

  • Büroarbeitsplätze mit zwei Bildschirmen: Beleg oder Scan links, Datei rechts
  • Erfassungsmaske nach Ihrer Feldvorgabe mit Pflichtfeldern und Plausibilitätsregeln
  • Rechner ohne Wechseldatenträger, persönliche Benutzerkonten
  • Verschlossener Aktenbereich, getrennt von Halle und Wareneingang
  • Doppelerfassung bei kritischen Feldern mit Abgleich der Abweichungen
  • Fehlerliste je Charge: Beleg-Nr., Feld, Grund, Status

Ausstattung in der Zentrale Moravská Třebová

Fragen zu Textverarbeitung und Datenerfassung

Ab welcher Menge lohnt es sich, die Datenerfassung auszulagern?

Eine Mindestmenge gibt es nicht. Wirtschaftlich wird die Vergabe meist dann, wenn im eigenen Team niemand die Zeit für eine zweite Prüfung hat oder die Belege in Wellen kommen. Das Muster mit 50–100 Datensätzen zeigt an Ihren eigenen Belegen, was ein Datensatz kostet (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Können wir zuerst nur einen einzigen Karton schicken?

Ja, genau so beginnen die meisten Aufträge. Aus dem ersten Karton entsteht das Muster, in der Regel am zweiten Tag nach Eingang der Belege oder Scans; danach entscheiden Sie, ob und in welchen Chargen der Rest folgt. Die Feldvorgabe bleibt für alle weiteren Kartons gleich, sodass die Datei am Ende einheitlich ist.

Wer entscheidet bei unklaren Feldern – Sie oder wir?

Sie. Was eindeutig geregelt ist, setzen wir nach der Feldvorgabe um; was sich nicht eindeutig lesen oder zuordnen lässt, bekommt eine Kennzeichnung und landet in der Fehlerliste mit Beleg-Nr., Feld und Grund. Ergänzen oder raten gehört nicht zu unserer Arbeit – Sie sehen die markierten Belege nach und entscheiden.

Weiterlesen im Ratgeber

Textverarbeitung und Datenerfassung anfragen – Angebot in 24 Stunden

Nennen Sie Belegart, Menge, Felder je Beleg, Handschriftanteil, Zielformat und Termin: Sie erhalten den Preis je Datensatz nach Prüfstufe, den Mustertermin und den Übergabeweg für Belege oder Scans. Elisabeth Zachová spricht Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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